Ratgeber › Strom im Wohnmobil: Landstrom, Solar & Batterie einfach erklärt
Strom im Wohnmobil: Landstrom, Solar & Batterie einfach erklärt
Licht, Kühlschrank, Wasserpumpe, Handy laden – all das braucht Strom. Wie die Versorgung im Wohnmobil funktioniert, ist am Anfang verwirrend. Hier die Grundlagen ohne Fachchinesisch.
Zwei Stromnetze im Wohnmobil
- 12-Volt (Bordnetz): versorgt Licht, Pumpe, Kühlschrank & Co. aus der Aufbaubatterie – unabhängig von der Steckdose.
- 230-Volt (Landstrom): „Hausstrom" über das Kabel am Stellplatz – für Steckdosen, Klimaanlage, Kaffeemaschine.
Landstrom
Auf Camping- und vielen Stellplätzen gibt es Stromsäulen. Mit dem CEE-Kabel angeschlossen, hast du 230 V wie zu Hause und die Aufbaubatterie wird nebenbei geladen. Achte auf die Absicherung (oft 6–16 A) – zu viele starke Geräte gleichzeitig lösen die Sicherung aus.
Autark bleiben: Batterie & Solar
Ohne Landstrom lebst du von der Aufbaubatterie. Wie lange sie hält, hängt von Kapazität und Verbrauch ab. Solarmodule auf dem Dach laden sie tagsüber nach – im Sommer oft genug, um dauerhaft autark zu stehen. Wer viel frei steht, kombiniert große Batterie (ggf. Lithium) + Solar.
Strom sparen unterwegs
- LED-Beleuchtung nutzen (verbraucht kaum etwas).
- Kühlschrank auf Gas oder sparsam betreiben.
- Starke 230-V-Geräte (Fön, Toaster) nur mit Landstrom.
- Batterie-Ladezustand im Blick behalten.
Mit Solar + ordentlicher Batterie bist du erstaunlich unabhängig – ideal fürs freie Stehen (siehe Frei stehen in Deutschland). Deine Plätze mit oder ohne Strom findest du in Muvano – einfach nach „Strom" filtern.